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Das Nichts von Irgendwas

Das Nichts von Irgendwas

 

 

 

Um jegliche beteiligte Personen, die unter meines gleichen leiden mussten zu schützen, verwendete ich bewusst andere Namen.

 

 

 

Es fing damit an, als ich auf die Welt kam.

 

Die große, große Welt, für mich in Form einer Kleinstadt – Leipzig.

 

Früher waren es meine Kuscheltiere, die das gewisse Maß an Aufmerksamkeit von mir erhielten, später waren es die Menschen.

 

Jeder auf seine Art einzigartig. Jeder auf seine Weise anders.

 

Und auch die Umgebung änderte sich ab und zu.

 

Doch dazu erst später...

 

 

 

Mit den Menschen fing es im Kindergarten an, ja, ziemlich früh.

 

Doch, wie Frau Engelmann betonte, die Sexualität beginnt mit dem Tag, an dem man bemerkt dass es nicht nur das eine Geschlecht auf dieser Welt gibt.

 

Es sollten 2 geschlechtliche Arten sein. Männlich und Weiblich.

 

Man könnte meinen diese Entdeckung machte nicht nur ich in diesem Alter.

 

Ich besitze keinen Bruder und demnach wusste ich nicht wirklich, wie dieses andere Geschlecht, von dem jeder sprach, vollständig aussah. Naja, aber es dauerte nicht lange und Astian belehrte mich eines besseren.

 

Und schon bald glaubte ich, dies wäre meine erste und für immer einzige Person,

 

die mich das lehren darf.

 

Fast unvorstellbar, dass ich mit 5 Jahren schon daran gedacht habe mich zu binden.

 

Und erstaunlicher Weise blieb mir dieser Gedanke ganze 3 Jahre erhalten.

 

Bis in die 3.Klasse. Man sehe, ich bin ein sehr anhänglicher Mensch...naja, so fast.

 

Und dann...dann kam Hill.

 

Er gefiel mir, weil ich ihn nicht gemocht habe. Total logisch.

 

Das war der Typ, dem es zu pflegen erschien, meine Wenigkeit zu belästigen um meine Aufmerksamkeit zu gewinnen. Da wollte jemand Aufmerksamkeit, also bekam er sie auch.

 

Fing total harmlos an, die übliche Grundschulbekanntschaft.

 

Briefchen dort, Geschenk da. Und dann?

 

Ja, wir wurden älter. Und komischer Weise erhielt der immer noch Aufmerksamkeit von mir.

 

Aus der Grundschulbekanntschaft wurde eine Art erste kleine Beziehung.

 

Doch aufgrund der nun vorhandenen unterschiedlichen Schulen, des Zeitmangels und der Unreife verlor sich diese Verbindung aus den Augen. Und da tauchten auf einmal neue Menschen auf.

 

Natürlich betrachte ich dies alles heute mit ganz anderen Ansichten.

 

Zum einen war da Tobby, den fand ich toll als die Zeit mit Hill zu enden begann.

 

Ich maß mich um ihn sogar mit einer Art Mitstreiterin, welche auch ein sehr großes Interesse an ihm zu haben schien. Doch nach einer Zeit wurde er für mich „geschlechtlich“ uninteressant.(Später nahm er die Rolle meines besten Freundes ein, und ist es heute immer noch) Das konnte nur einen Grund haben. Meine alte Grundschulbekanntschaft hatte sich wieder bei mir gemeldet.

 

Und alles begann von vorne, doch diesmal reifer und ernster.

 

Die Grundschule war schon längst Geschichte.

 

Ich war nun älter und ganz plötzlich erhielt ich vermehrt Aufmerksamkeit von vielen unterschiedlichen männlichen Wesen. Es ist erstaunlich zu welchen Stoikermaßnahmen Jungs greifen können wenn sie verzweifelt sind.

 

Vom Telefonterror bis hin zu Beobachtungen war alles dabei.

 

Nach einer gewissen Zeit nicht nur anstrengend und nervend, sondern extrem einschüchternd.

 

Doch für mich gab es nur eine Person, die desgleichen wie meine Aufmerksamkeit erfuhr...

 

immer nur Hill.

 

Es verging so um ein Jahr, und hinsichtlich meiner Gefühle hatte sich nichts geändert.

 

Doch es schien, als suche Hill nach „Neuland“, nachdem zwischendurch schon ein paar mal Schluss war.

 

So traurig es auch war, er ließ mich auf Deutsch gesagt sitzen und nahm sich eine andere.

 

Nun begann die Zeit, in der immer mal jemand neues interessant für mich wurde.

 

Mal der, mal der und dann wieder ein anderer. Während er das intimste einer Beziehung kennen lernte, hatte sich meine wählerische Art verabschiedet.

 

Unfassbar welchen schlechten Geschmack ich hinsichtlich Jungs auf einmal hatte.

 

So nach dem Motto: “Der erstbeste der mir über den Weg läuft“

 

Welche, die für mich nur aus einem Grund interessant wurden...sie mochten mich.

 

Mehr nicht. Und so leid es mir jetzt tut, ich nahm keine Rücksicht auf deren Gefühle.

 

Wie ich aus dieser „am besten zu vergessenden Zeit“ wieder rauskam?

 

Ja...es ist ja schon langweilig.

 

Hill tauchte wieder auf. Mit neuen hoffnungsvollen, schleimigen Anmachen vergaß ich bisherige Enttäuschungen mit ihm und wir setzten unsere mehreren Beziehungen fort.

 

Und dann...dann kam etwas, mit was ich nicht gerechnet hätte.

 

Er wurde schwer krank. Wäre es nur ne Krippe gewesen, oder ne etwas schlimmere Lungenentzündung wäre das ja nicht so tragisch gewesen, aber was hält man von Krebs, Leukämie?

 

Schwer damit umzugehen, umzugehen mit einem sehr bösartigem Gefühl.

 

Das Gefühl, jemanden verlieren zu können. Jemand, nicht nur jemand. Ihn. Ihn verlieren zu können.

 

Diese Zeit war nicht wirklich sehr schön.

 

Doch sie machte mir für kurze Zeit bewusst, wie viel mir dieser Mensch bedeutete.

 

Er kämpfte eine sehr lange Zeit gegen seine Krankheit an.

 

Man hielt es fast für unmöglich,

 

doch dieser, mir so viel bedeutende Mensch, wurde wieder gesund.

 

Zumindest physisch.

 

Psychisch jedoch muss der Krebs Schäden hinter lassen haben, oder ihm machte es einfach Spaß mich auf einmal wie das letzte Übel zu behandeln.

 

Es wurde sinnlos mit ihm zusammen zu sein, und diesmal war ich diejenige, die DAS beendete.

 

Es war das erste und letzte mal.

 

Es sollte nie wieder vorkommen, das ich eine Art Beziehung mit ihm erneut beginnen würde.

 

(Gut, ich lebe ja noch, man weiß also nie. Es heißt ja immer so schön: Sage niemals nie! Naja gut...)

 

Eine neue Zeit, ein neuer Abschnitt meines Lebens begann.

 

Ich war frei, und es interessierten sich viele für mich.

 

Naja, und da war ich wieder nicht wählerisch.

 

Es ist wirklich peinlich was mir da alles so über den Weg lief.

 

Erst suchte ich das Weite, und lernte Menschen kennen, dessen Sprache ich nicht sprechen konnte. Oui, je desteste parler francais.

 

Peinlich, peinlich....Riktor. Der eitle Franzose, der sich für all zu klug hielt und glaubte dass ich ihn unwiderstehlich fand...>hAttt<

 

Einfach nur zum Vergessen.

 

Leipzig gefiel mir dann doch besser als Paris.

 

Da gab es auch einen Jungen, welcher unbegreiflicherweise bei den Damen der Schöpfung recht beliebt war.

 

Schon aus diesem Grund wurde er noch so interessanter für mich.

 

Im nachhinein glaub ich, dass er noch weiblicher als ich war und immer noch ist.

 

Die nette Freundin von nebenan...oh ach nein, es war ja doch ein Junge. Nenne man ihn Amin.

 

Es folge eine Art Gesellschaftswechsel, von den Weibchen zu den Männchen.

 

Was trinken Männchen gerne? Ja, Alkohol.

 

Und dummer, dummer Weise langte auch ich eines Tages zu tief in die Flasche.

 

Mit Folgen, am nächsten Morgen durfte ich feststellen eine neue Beziehung in meinem Trunk begonnen zu haben. Ich kannte nicht einmal seinen Namen...nenne ich ihn hier einmal U1-Unbekannt 1. U1 war nicht mein Typ, weder optisch, noch sein Charakter entsprach meinen Vorstellungen. Das gleiche muss sich auch meine Schwester gedacht haben...(jetzt ist sie sein Opfer, wir würden uns angeblich so ähnlich sehen.)

 

Recht schnell beendete ich diese komische Konstruktion. Und dann?

 

Dann wurde es anders. Jungs hin oder her, das war schon immer so...

 

Und nun?

 

Er kam...obwohl ich ihn nicht mochte, unternahm ich den Versuch ihn kennen zu lernen.

 

Und irgendwie lag ich mit meinem ersten Eindruck falsch.

 

Er war nicht so, wie ich ihn mir vorerst erdacht hatte.

 

Er war komisch, anders als die anderen. Irgendwie lernten wir uns schnell kennen, und wir stritten uns genauso schell, wie wir uns versöhnten. Der Herr. (Er ist nicht der heilige Herr, auch nicht mein Herr oder so eine Art Sklaventreiber den man Herr nennen muss. Er ist einfach nur ein Herr bzw der Herr.)

 

Ich hätte nie geglaubt, dass mehr als nur eine oberflächliche Bekanntschaft entstehen würde.

 

Es scheint als hätte ich mich wieder getäuscht.

 

Es war schwer für ihn sich näher auf mich einzulassen. Und dann....

 

Ja dann kam doch alles anders.

 

 

 

Ende

 

(*ich weiß, ich soll nicht immer so geblödelt vor mich hin reden)

19.11.07 18:02
 


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